M-Wurf 2009 | Welpenzeit

Die Welpen lassen sich noch im Bauch von Mutter Esta durch die Welt schaukeln. Ab dem 28.3.09 können sie geboren werden und werden ihren Lebensweg unter die eigenen Pfoten nehmen.

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Die Welpen bewegen sich und Esta hält stille Zwiesprache mit ihnen. Wieviele sind es wohl?



Esta streckt sich wohlig aus auf ihrem Fluchtplatz oberhalb der Wurfbox.

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In der Nacht vom 26. auf den 27.3.09 hat Esta 9 wunderschöne, kräftige und gesunde Welpen geboren!
Es sind 3 Hündinnen und 6 Rüden. Alle sind herrlich gestromt in verschiedenen Gold-Abstufungen.
Esta hat sehr instinktsicher geboren und jeden Welpen liebevoll umsorgt. Sie ist riesig stolz auf ihre Kleinen. Und ich bin unglaublich stolz auf Esta. Sie ist eine wunderbare Mutter.


Esta’s erstes Kind! Eine wunderschöne Hündin.


Den ersten Welpen brachte Esta stehend zur Welt.
Danach lag sie jeweils. Hier schlüpft der 2. Welpe ans Licht der Welt.


Kaum auf der Welt und schon hat der helle Rüde die Milchquelle gefunden.
Wir staunen, wie kräftig und instinktsicher die Welpen sind.


Schon bald erfüllt lautes Schmatzen das Welpenzimmer.


Geputzt, gewogen und gekennzeichnet: die 9 Welpen trinken die wertvolle Kolostralmilch. Esta’s Blick ist stolz und zufrieden. Wir sind alle überglücklich, dass diese Geburt so reibungslos vor sich ging. Alle 9 Welpen sind gesund und sehr kräftig. Sie wiegen zwischen 322–437 gr.


Am 26.3.09 um 21.03 Uhr kam sie
als Erste zu uns: Hündin rot
Um 21.55 Uhr folgte ihr erster Bruder: Rüde blau
Und schon kam der nächste Bruder um 22.02 Uhr: Rüde grün

Es ging schnell und um 22.14 Uhr war sie da: Hündin gelb
Um 22.34 Uhr folgte ihr ein weiterer Bruder: Rüde hellblau Der Letzte vor Mitternacht kam um 22.49 Uhr zur Welt: Rüde beige

Esta gönnte sich eine längere Erholungszeit und danach kam das grosse Finale:

Am 27.3.09 um 00.41 Uhr der Rüde braun Nach den drei Rüden hofften wir, nun noch eine Hündin zu bekommen: Um 00.55 Uhr kam sie: Hündin rosa
 
Und zum Schluss die grosse Überraschung um 01.09 Uhr: Rüde dunkelgrün

 



Jetzt haben alle neun Welpen ihre Augen offen und stemmen sich schon erfolgreich auf die Hinterbeine. Die ersten Gehversuche sind zwar noch eine wackelige Angelegenheit, aber es dauert sicher nicht lange, bis die Kleinen in der Wurfbox herumrennen.




Am Ostersonntag knüpften sie die ersten Kontakte zu den Geschwistern. Da wurde an den Mäulchen und Öhrchen geknabbert, die ersten tapsigen Angriffe unternommen und lautstark gebellt und geheult. Bei einigen hört es sich tatsächlich schon an wie richtiges Hundegebell, andere müssen noch tüchtig üben.


Ein seltenes Foto, auf dem sich vier Geschwister in Reih und Glied an den Zitzen gütlich tun. Meistens ist es ein Gewusel und Umherschieben, weil alle neun gleichzeitig trinken wollen.

Die drei Damen nutzten die Schlafpausen der Brüder, um in Ruhe bei Mutter Esta trinken zu können. Unser „Sorgenkind“ ist mittlerweile stark genug und kämpft jeweils erfolgreich um die beste Zitze. Wir sind überglücklich, dass der „beige“ Rüde die Anfangsschwierigkeiten gemeistert hat. Er ist ein Kämpfer und entwickelt sich zu einem spielfreudigen, interessierten und wunderschönen kleinen Holländerwelpen.


Ein frecher Blick unserer „roten“ Hündin, die immer und überall die Erste sein will.




Jeder Welpe bekommt von uns seine tägliche, private Schmuseeinheit, die wir dann gemeinsam geniessen. Sehr oft schlafen die Kleinen irgendwann zufrieden ein…

Nach dem Frühstücks-Säugen kommen alle Welpen in die Gitterbox auf ihre heiss geliebte Kuscheldecke. So lernen sie bereits die Box kennen und ich habe die Hände frei, um die Welpenkiste wieder mit sauberen Tüchern einzudecken.
Am Morgen und Abend steht zuerst das Wägen auf dem Plan. Unser „Bär“, der „braune“ Rüde, ist ein ruhiger und gemütlicher Bub. Er überschritt als Erster die 1000 gr-Grenze.

 
 Esta kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs und schläft auch gerne bei ihnen in der Wurfbox. Hier kuschelt sich die „Rote“ ganz eng an die Mutter.


Wir sind sehr stolz auf Esta und ihre wunderschönen Welpen! Es ist ein grosses Geschenk, so viele gesunde und muntere Holländerwelpen aufzuziehen. Die Farbpalette ist vielfältig: Jedes der neun Geschwister ist herrlich gestromt, nur die Farbschattierungen sind verschieden. Alle haben eine dunkle Maske und bei einigen zeigen sich bereits feine Linien im Gesicht, die sich zu einer traumhaft schönen Gesichtsstromung entwickeln werden.


„Mitja“


„Mikado“


Kopfstudie von „Mikado“. Im Moment sind die Augen der Welpen noch blau, färben sich aber schon bald zu einem schönen braun um.


„Marek“


„Moray“


„Mingan“


„Maro“


„Marea“


„Mira“


„Malin“




Die tägliche Gewichtskontrolle. Unser „Bär“ Mitja hat schon fast keinen Platz mehr in der Kiste.


Danach wird gespielt. Der Socken ist ein beliebtes Spielzeug für die Welpen.


Die Kartonschachtel ist das absolute Highlight. Und auch der rote Stoffknoten, den sie aus Esta’s Welpenzeit geerbt haben, wird stolz herumgetragen und mit Knurren verteidigt.




Spielen macht hungrig. Die ersten Breimahlzeiten waren ein grossen Geschmier. Mittlerweile können die Kleinen schon ganz manierlich schlabbern.


Bei schönem Wetter starteten wir den ersten grossen Überfall auf unseren Welpengarten. Anfangs schüchtern, dann immer mutiger, wurden die verschiedenen Spielsachen entdeckt und mit grossem Interesse an allem geschnuppert und geknabbert. Wie schmeckt Gras? Kann man Sand fressen? Was bewegt sich da?


Mira hat die Badewanne mit den Bällen entdeckt.


Marek (Vordergrund) und Maro inspizieren den Boden und den roten Stofftunnel.£


Marek stillt seinen Durst in der Wasserwanne, während Mikado die Ballwanne untersucht. Schon bald werden sie darin herumtoben.


Malin hat die PET-Flasche mit den Kieselsteinen entdeckt, die so schön scheppert.


Mingan schaute den anderen lange zu…


…bevor er sich ebenfalls auf die Entdeckerreise wagte und sich als erster Welpe für die Meerschweinchen interessierte.


Maro findet den roten Drachen toll, auf dem man so schon herumklettern kann.


Der Ausflug hat die Welpen müde gemacht. Während sich Marek einen Luxusschlafplatz suchte…


… kuschelte sich Moray in Alex’ Hand. Soooo schöööön...


7. Mai 09
Die Kleinen buddeln mit grosser Freude in der Erde unter der grossen Betonschale. Bald haben sie das Loch durchgängig gemacht. Die Dreckschnauzen zeugen von grossem Eifer und viel Spass.


Marea


Maro


Mikado und Mira


Marek und Mikado


Mikado und Maro

Es gibt immer viel zu entdecken und zu spielen im Welpenauslauf.


Maro schnappt sich den Ball im Wasserbecken


Mikado findet die Appenzellerglocke total lustig und will sie gar nicht mehr hergeben


Mingan liebt seine Ball-Socke, teilt aber gerne mit seinen Geschwistern. Zerrspiele sind zu zweit ja auch viel lustiger.


Mira hat die Bändel von Alex’s Schuhen entdeckt und öffnet sie nach kurzem Üben blitzschnell.


Unser „Löwe“ Moray zeigt sich wieder einmal von seiner fotogensten Seite, grins.


Das Wasserbecken wird genutzt zum Trinken und um sich die heissgelaufenen Pfoten zu kühlen. Hier planschen Mira, Maro und Marek.


Marek kaut sehr gerne auf dem roten Frisbee herum.


Marea, unser kleines Turbo-Mädel, überlegt sich gerade den nächsten Angriff auf einen ihrer Brüder.


Maro und Mingan lassen sich gerne auf eine Rangelei mit ihrer Schwester Marea ein.


Auch in Mira findet Maro eine Spielpartnerin.


Vor dem Schlafengehen dürfen die Welpen bei Esta noch ein „Bettmümpfeli“ trinken. Ein lustiges Bild der Sauschwänzchen…


Am liebsten säugt Esta aber jetzt stehend.


Milchschnauze von Moray.


Und jetzt endlich schlafen… Mitja auf seinem geliebten Stofftierchen...


...oder zusammen mit Marea und Malin in der blauen Wanne


Am Freitag, 8.5.09 heirateten Alex und ich. Ab jetzt heisse ich Angela Müller. Es war ein wunderbarer Tag, den wir alle sehr genossen haben. Die Welpen wurden hervorragend betreut und verbrachten einen schönen Tag im Garten.

Niemand ahnte, dass am Samstag, 9.5.09 ein tragisches Unglück passieren würde.
Nachdem alle Welpen und Esta wie jeden Morgen zum Versäubern in den hinteren Auslauf rannten, wollte Esta unbedingt rein. Ich war mit dem Putzen des Welpenzimmers noch nicht ganz fertig und so musste unsere Grosse noch etwas warten. Die kleine Malin bettelte ihre Mutter um Futter an und wurde von ihr zurechtgewiesen. Doch die Kleine wollte es nicht so recht glauben und bettelte nochmals. Esta schnaffelte knurrend nach Malin und blieb dabei mit einem Eckzahn in Mali’s Maul hängen. Dadurch wurde die Kleine etwas angehoben und fiel dann rückwärts auf die Steinplatten. Sie schlug heftig mit dem Kopf auf und schrie fürchterlich. Esta war genervt und schnaffelte nochmals nach ihr. All dies geschah in Bruchteilen von Sekunden. Ich hechtete aus dem Welpenzimmer und zog Esta von Malin weg. Alex separierte die Mutter von den anderen Welpen und ich kümmerte mich um den hilflos schreienden Welpen. Ich gab ihr sofort Notfalltropfen und wickelte sie in ein warmes Tuch wegen dem Schock. Nach etwa 10 Minuten wurde sie etwas ruhiger und ich konnte sie nach Verletzungen absuchen. Ich sah nichts, aber sie sabberte ganz heftig. Ich bekam Angst, dass Malin am Schock in meinen Armen sterben würde und rief nach Alex, um sofort in die Tierklinik zu fahren. Nur 30 Minuten nach dem Unfall waren wir in der Tierklinik und Malin konnte medizinisch versorgt werden. Sie bekam sofort eine Infusion und Schmerzmittel. Die anschliessenden Röntgen von Halswirbelsäule und Kopf zeigten keine Verletzungen. Durch den Aufprall ist das Gehirn angeschwollen und hat viele Nerven abgedrückt. So war Malin bis zur Brust gelähmt. Deswegen sabberte sie auch so heftig, weil sie nicht mehr schlucken konnte. Dies alles machte ihr unheimlich Angst und sie schrie und regte sich enorm auf. Dies alles wiederum liess das Gehirn weiter anschwellen… Ein Teufelskreis. Wir beschlossen, Malin ins künstliche Koma zu legen, damit sie Ruhe hat und die abschwellenden Medikamente wirken konnten. Es war unklar, ob Malin die Nacht überhaupt überleben würde. Ich weinte den ganzen Tag und hoffte und bangte.

Malin überstand die erste Nacht. Am Sonntag liessen die Tierärzte Malin kontrolliert erwachen, doch sie regte sich sofort wieder auf. Also liessen sie die Kleine wieder ins Koma gleiten und wir gaben ihr einen weiteren Tag. Wir entschlossen uns, dass wir Malin einschläfern lassen werden, wenn sie am Montag wieder Anfälle und Krämpfe bekommt nach dem Aufwachen.
Am Montagnachmittag erwachte Malin und die Anfälle waren weniger heftig. Wir gaben ihr einen weiteren Tag…

Am Dienstagmittag frass Malin ein paar Bissen Spezialfutter! Sie wedelte heftig und strengte sich mächtig an. Die TPA musste ihren Kopf festhalten und sie stützen, doch sie konnte immerhin bereits schlucken und freute sich enorm über Zuwendung und Körperkontakt. Alex und ich durften sie kurz besuchen. Doch sie freute sich dermassen und regte sich auf, dass wir sie gleich wieder allein lassen mussten. Jede Aufregung liess das Hirn wieder anschwellen und verschlechterte die Heilungschancen. Wir gaben ihr einen weiteren Tag.

Ein langes Gespräch mit dem verantwortlichen Tierarzt gab mir endlich ein bischen Hoffnung, dass Malin vielleicht durchkommt und mit viel, viel Zeit und Geduld wieder gesund werden kann! Am Mittwochnachmittag durfte Alex unser kleiner Sonnenschein nach Hause holen. Nun begann die bange Zeit und wir wussten nicht, ob wir es schafften, der pflegebedürftigen Malin, sowie den anderen Welpen und Mutter Esta gerecht zu werden…

Durchwachte Nächte und eine 24-Stunden-Pflege erfüllte unser gemeinsames Leben in den letzten Tagen. Malin lebt im abgedunkelten Schlafzimmer in der grossen, rundherum gepolsterten Hundebox. Sie macht unglaubliche Fortschritte! Wir staunen und bewundern unsere kleine Rote, unsere Malin, unser kleiner Sonnenschein (=> Malin bedeutet Sonne!). Sie hat einen ungeheuren Lebenswillen und einen grossen Entdeckerdrang. Wir müssen uns beherrschen, sie nicht zu überfordern, weil sie selber soviel machen will. Doch sie benötigt halt immer noch viel Ruhe, damit das Gehirn sich erholen und genesen kann. Die neurologischen Schwächen werden von Tag zu Tag weniger. Malin kann mittlerweile recht gut gehen, meistens nach rechts, aber immer besser auch geradeaus. Nur gegen links will es einfach noch nicht recht klappen. Sie geht freudig und vertrauensvoll auf alle Menschen zu, die uns besuchen. Sie ist noch genau so ein fröhlicher und aufgestellter Welpe, wie vor dem Unfall.

Mittlerweile wagen wir es, sie abwechslungsweise unter Aufsicht mit Marek und Mitja zusammen zu bringen. Die beiden Rüden sind eher ruhig und lassen sich von Malin’s unkontrollierten Bewegungen nicht sonderlich beunruhigen. Wir hoffen ganz fest, dass wir Malin schon bald in eine kleine Gruppe integrieren können, damit sie wieder unter ihresgleichen ist und dort wie ein normaler Welpe aufwachsen kann!

Durch diesen tragischen Unfall hat sich eine neue Situation ergeben. Leider kann uns niemand sagen, ob Malin wieder ganz gesund wird, oder doch noch einige Defizite behalten wird. Wenn sie bis Ende der 9. Lebenswoche nicht wenigstens wieder einigermassen normal gehen kann (in jede Richtung und ohne überall reinzulaufen), müssen wir uns trotzdem überlegen, ob wir sie nicht doch nich einschläfern lassen müssen. Mir tut schon dieser Gedanke enorm weh. Aber ich muss auch die Verantwortung als Züchterin übernehmen und mir überlegen, ob dieser Welpe die Chancen hat, trotz Defiziten ein gutes und normales Hundeleben leben zu können! Ich hoffe ganz fest, dass es Malin schafft und suche nun ein geeignetes Lebensplätzchen für sie!

Unsere Idealvorstellung:
Eine Person mit sehr viel Zeit und Geduld. Am liebsten wäre uns, wenn in diesem Zuhause bereits ein älterer, sehr sozialer und gutmütiger Hund leben würde, der Malin’s unkontrollierte Bewegungen toleriert und ihr durch seine Ruhe viel Vertrauen schenken kann. Zusammen mit dem verantwortlichen Menschen könnte Malin so eine schöne Welpen- und Junghundezeit erleben, mit vielen ruhigen Ausflügen, um die Umwelt kennen zu lernen und mit einem sicheren Hund und souveränen Menschen an ihrer Seite, die ihr die nötige Zeit und Geduld schenken, um wieder ganz gesund zu werden!!!

Ich selber habe im Frühling 08 ein TIA, also eine Gehirnstreifung erlitten. Auch ich hatte linksseitig neurologische Ausfälle und weiss, wie lange es dauert, bis man wieder gehen kann… Bitte helft alle mit, dass Malin ein wunderbares Lebensplätzchen findet!


Das letzte Foto VOR dem Unfall. Malin ist hier 6 Wochen alt.


Heute ist der 19. Mai und Malin zum ersten Mal seit dem Unfall wieder draussen im Welpengarten. Sie ist jetzt knappe 8 Wochen alt und geniesst diesen Ausflug enorm. Wir müssen aufpassen, dass sie sich nicht zu fest aufregt. Hier begrüsst sie meine Meerschweinchen.


Das erste Scheisshäufchen im Gras.


Freundliche Begrüssung von Mira, Marek, Mitja und Marea. Wir hoffen, Malin schon bald in diese Gruppe integrieren zu können.


Rechtsherum klappt sogar schon der Galopp. Malin dreht auf und rennt im kleinen Auslauf herum…


Nein, das ist kein Hase, sondern unsere Malin! Im nächsten Moment landet sie in meinem Schoss und schlabbert mir das Gesicht ab ;-)


29.5.09
Heute vor einer Woche sind alle Welpen geimpft und gechipt worden. Unsere Tierärztin Dr. med. vet. Daniela Scheffel bereitete bei uns zuhause in der Küche alles vor, und bis die Welpen begriffen haben, dass da etwas mit ihnen geschieht, war es auch schon vorbei.
Danach folgte der ganze Bürokram mit Impfpässen ausfüllen, die ANIS-Formulare vorzubereiten und die letzten Vorbereitungen für die Abgabe zu treffen.

Die Welpen tobten sich derweil in ihren Ausläufen aus.
Auch unsere Malin machte wieder grosse Fortschritte! Wir konnten sie jeden Tag für eine Weile zu ihren Geschwistern Marek, Mitja, Mira und Marea ins Gehege lassen. Entweder übernahm mein Mann Alex die Aufsicht, oder ich. Wir liessen die Kleine nie alleine drin, weil sie sich oft überschätzte und zu sehr aufdrehte. Dann mussten wir sie „pflücken“ und wieder beruhigen. Es war und ist immer noch eine Gratwanderung: Wir MÜSSEN Malin wieder in die Gruppe integrieren, damit sie das richtige Verhalten trainieren kann, aber es ist extrem schwierig zu spüren, wie viel wir ihr zumuten dürfen und können! So pendelt Malin zwischen ihrer Geschwistergruppe, einem separaten kleineren Gehege, das an das grosse Gehege „ihrer“ Gruppe grenzt, dem Welpenzimmer und ihrer eigenen Box in unserem abgedunkelten Schlafzimmer.

Ich brauche schon lange keinen Wecker mehr zu stellen! Punkt 05.30 Uhr werden die Welpen wach und machen Lärm! Wir müssen dann schnellstens aufstehen und sie rauslassen. In ihren Ausläufen machen sie dann ihr Geschäftchen und toben herum. Wir machen derweil das Welpenzimmer sauber und gehen dann draussen auf „Gagi-Tour“. Danach ist auch das Welpenfutter genügend eingeweicht und die kleinen Racker bekommen ihr Frühstück. Nach einer weiteren Versäuberungsrunde und Spielrunde fallen den kleinen Streifenhörnchen die Augen zu und wir Menschen können uns unserem Frühstück widmen. Ich habe mir angewöhnt, mich ebenfalls hinzulegen, wenn die Welpen schlafen. Seither ist mein Bauch wieder etwas ruhiger und meine Hoffnung grösser, dass sich unser Baby wirklich Zeit lässt, bis der letzte Welpe in seinem neuen Zuhause angekommen ist!


Marek ist ein schneller Fresser. Die folgende Szene hätte mal filmen sollen… „Der Kaustreifen war lecker. Vielleicht gibt mir ja Mira noch was von ihrem ab? Ich warte mal ab.“


„Abwarten hat nichts gebracht. Aber eventuell klappt es ja, wenn ich winsle und mich gaaaaaaanz lang mache und mich an Mira heran pirsche?“


„Gut, dann fordere ich sie halt zum spielen auf! Vielleicht lässt sie den leckeren Kaustreifen dann fallen und ich kann wegdüsen damit.“


„So ein Frust. Es hat alles nichts gebracht! Jetzt bleibt mir nur noch eines: Bellen und angreifen!“


Maro, der Charmeur, hat sich mit seinem Kaustreifen in den Schatten verzogen und geniesst!


Die Welpen toben am liebsten während den kühlen Morgenstunden und verschlafen die Hitze des Tages. Für Abkühlung sorgt das Wasserbecken, das die Kleinen sehr gerne zum spielen und planschen nutzen.


Marea bedeutet „Gezeiten – Ebbe und Flut“. Sie ist wirklich eine Wasserratte! Und auf sie wartet ein wunderbarer Lebensplatz bei Leuten, die auf dem Vierwaldstättersee ein Schiff haben!


Malin hat allerbeste Chancen, wieder ganz gesund zu werden!!! Ich konnte schreien vor Freude! Beide behandelnden Tierärzte stellen Malin eine positive Prognose aus!
Es ist für mich wie ein Wunder und ich bin so dankbar, dass unsere kleine Rote leben darf!!!

Malin hatte nach dem Absetzen der Medikamente KEINE Krämpfe mehr. Sie machte seither auch jeden Tag sichtbare Fortschritte. Wir standen und stehen weiterhin vor der grossen Aufgabe, Malin zu fördern, aber nicht zu überfordern. Die Balance zu finden zwischen Ruhe und Action ist bei ihr sehr wichtig und sehr, sehr heikel. Wir konnten Malin in die „ruhige“ Gruppe integrieren. Weil die Kleine aber total aufdreht und sich danach nicht mehr im Griff hat, mussten wir stets dabei sein und gut aufpassen. Ab und zu mussten wir Malin auch „pflücken“ und sie wieder etwas beruhigen. Sie pendelte zwischen verschiedenen Aufenthaltsorten: Dem Gruppenauslauf mit Marek, Mitja, Mira und Marea, ihrem eigenen kleinen Auflauf, der an das grosse Gehege grenzt, dem Welpenzimmer und schliesslich ihrer gepolsterten Box in unserem abgedunkelten Schlafzimmer.

Wie geht es Malin heute? Sie hat immer noch einen tapsigen Gang und hält beim Laufen ihren Kopf etwas schräg und tief. Dies hat mit der noch nicht vollständig wiederhergestellten Tiefensensibilität zu tun. So benötigt Malin ihre Vorderpfoten mit, um zu „begreifen“. Dies sieht zwar niedlich aus, ist aber gerade im Umgang mit uns Menschen zum Teil schmerzhaft. Denn Malin schlägt uns dabei ihre Pfoten ins Gesicht, bevor sie uns leckt und beschmust. Wir sind nun dabei, ihr beizubringen, dass sie uns nicht so stürmisch begrüssen und beschmusen muss, und dabei auf ihren Pfoteneinsatz verzichten kann. Es ist eine Gratwanderung bei Malin, zwischen ihren Defiziten und der notwendigen Erziehung zu unterscheiden und zu entscheiden...

Wir haben einen viel versprechenden Lebensplatz für Malin gefunden!!!
Ihr zukünftiger Besitzer und Förderer lebt in der Nähe von D – München und hatte als letztes ebenfalls einen Holländischen Schäferhund. Seine ruhige und kompetente Art haben mein gutes Bauchgefühl unterstützt. Ich vertraue ihm, dass er Malin sehr gut betreut und ihr alle nötigen Therapie- und Erziehungsstunden zukommen lässt, sowie viel Geduld, Fairness und Liebe. Beim ersten Besuch war es jedenfalls ein beidseitiges „Liebe auf den ersten Blick“, zwischen ihm und Malin! Ich hoffe ganz fest, dass Malin wieder ganz gesund wird. Aber auch wenn sie einige Defizite behalten sollte, wird sie an diesem Lebensplatz deswegen nicht weniger geliebt und hundegerecht betreut werden, da bin ich mir ganz sicher!

Und nun möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mir in den letzten Wochen Mut und Zuversicht zugesprochen haben, die mich getröstet haben und ganz, ganz fest an Malin und ihren starken Lebenswillen geglaubt haben!!! Euch allen ein riesiges DANKE!!!




Malin und „ihr“ kleines Rudel


Mit Mira versteht sich Malin wunderbar. Doch auf die geliebte Wippe lässt Mira ihre Schwester nicht.


Da ist Marea schon viel toleranter und eine stolze Malin erklimmt die Wippe!


Schwestern unter sich… Mira und Malin beim „schnaffeln“.


Malin in ihrer gepolsterten Box, in der sie sich sehr wohl fühlt. Seit ihrem Aufenthalt in der Tierklinik ist mein Teddy IHR Teddy. Der Plüschbär wird Malin auch in ihr neues Zuhause begleiten.


Hier noch einige weitere Fotos unserer Rasselbande.


Marea, die Temperamentvolle, mit ihrer Beute.


Zwei die sich sehr gut verstehen: Mira und Mitja.


Esta spielt sehr gerne mit den Buben. Hier liegt nicht etwa ein junger Tiger, sondern Moray!


Malin zeigt sich Esta gegenüber sehr unterwürfig. Die Begegnungen sind lieb und entspannt. Ich bin sehr erleichtert darüber.


Mira und Alex teilen sich einen Apfel.


Mingan geniesst die kühlen Platten bei den Meerschweinchenställen und schaut dem wilden Treiben seiner Geschwister zu.


Unser Charmeur Maro.


Hoffentlich machen unsere Wildfänge nicht auch noch diesen Tunnel kaputt! Aber es macht halt riesigen Spass, mit dem roten Ding zu spielen ;-)


Mitja und Marek teilen sich einen Kauknochen


Moray hat die Appenzellerglocke zum fressen gern…


Das hat Maro nicht selber geschafft! Seine spielenden und buddelnden Geschwister haben Maro mit Sand bedeckt.


Geschwisterliebe. Mikado und Moray.


Die andere Gruppe hat das demolierte Zelt zu ihrem Schlafplatz erklärt.


Ein vom Regen aufgeweichter Kauknochen ist ein beliebtes Zerr- und Kauobjekt geworden. Nach der wilden Rennerei widmen sich Moray und Maro dem Kauen.


Mikado, unser Turbobub, liebt die glitzernden CD’s.


Moray: „Na los, Mingan, gib mir sofort diesen Frisbee!“


Spielen und schmusen mit Marek und Mira. Die Zuneigung der Welpen erwärmt mein Herz.


Am Samstag, 30.5.09, besuchte uns Manuela Moser mit ihrer Tochter, um ihren geliebten kleinen Schlingel „Marek“ abzuholen. Sein Weggang war der Startschuss für die kommenden Abgaben unserer Welpen und ich weinte still vor mich hin…

Ich freute mich ja so sehr, dass unser Marek ein so wunderbares Zuhause bekommen soll. Trotzdem war es verdammt hart, den Kleinen im Auto davonfahren zu sehen. Wenn man in 9 Wochen eine so enge Beziehung zu einem Tier geknüpft hat, fühlt man sich dann als Züchterin wie eine Mutter, die ihr Kind abgeben muss. In meinem Innern tobten die Gefühle der Freude und der Trauer durcheinander. Dank meiner langjährigen Meerschweinchenzucht habe ich das Thema „Abgabe“ schon viele Male erlebt und weiss, dass es halt auch dazu gehört. Ein guter Züchter weiss von Anfang an, dass die Welpen nur eine bestimmte Zeit in seiner Obhut sind und er sie danach in andere Hände abgeben muss. Aber ich finde, es ist auch erlaubt, einige Tränen zu vergiessen, oder? Jedes einzelne Tier hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und ich liebe sie alle gleichermassen! Und ich bin so unendlich dankbar, dass ich bei jedem meiner 9 Welpen das gute Bauchgefühl habe, genau den richtigen, passenden Besitzer gefunden zu haben!!! Die Zeit wird zeigen, ob sich mein Gefühl bestätigt, denn nun liegt es nicht mehr in meiner Hand, wie sich die Hunde entwickeln! Doch das gute Bauchgefühl hilft enorm, die emotionelle Achterbahnfahrt der Abgabe in eine positive, hoffnungsvolle Stimmung zu versetzen!!!


Marek, Du kleiner Kämpfer! Unser Flaschenkind. Ohne intensive Fürsorge hättest Du die ersten Tage nicht überlebt. Doch Du hast es geschafft. Du hast Dich zu einem fröhlichen, temperamentvollen und intelligenten Holländerwelpen entwickelt, der uns viel zum Lachen brachte. Deine Zuneigung zu uns wird uns immer in liebevoller Erinnerung bleiben!
Mach’s gut, kleiner Kämpfer! Tschüss Marek!


Liebe Manuela. Bei Dir und Marek war es Liebe auf den ersten Blick! Ich bin überglücklich, dass Marek nun ein Teil Deines Lebens sein darf. Ich wünsche euch beiden viel Freude und viele gesunde, gemeinsame Jahre!

Am Samstagabend trafen noch meine langjährige Freundin Nadine und ihr Partner Bodo bei uns ein. Die beiden Polizeihundeführer aus Norddeutschland blieben bis Montag. Sie freuten sich schon lange auf ihren Moray und waren freudig überrascht, wie offen und neugierig unser souveräner Moray auf sie zuging!


Pfingstsonntag, 31.5.09
Beim Frühstück übergab ich meinem Schatz Alex seine Mira!
Ohne die unglaublich grosse Hilfe von meinem Mann Alex wäre unsere Holländerzucht gar nicht möglich gewesen! Er hat mich nicht nur tatkräftig unterstützt bei allen baulichen Massnahmen und der Welpenaufzucht, sondern er hat auch immer zu mir und unseren gemeinsamen Träumen gestanden, auch wenn wir oft vor Problemen, Zweifeln und Kritik standen. Als Team haben wir die Herausforderung Hundezucht begonnen und durchgezogen!
Es war schon immer Alex’ Wunsch, eines Tages eine Tochter von Esta aufziehen zu dürfen. Und jetzt ist dieser Moment gekommen!


Alex, ich wünsche Dir von Herzen, dass Du mit Deiner Mira viele schöne und gesunde Jahre verbringen darfst! Ihr zwei werdet ganz bestimmt ein ebenso gutes Team, wie Esta und ich es sind. Ich freue mich ganz fest, mit Dir und Mira, Esta und unserem gemeinsamen Baby, das bald geboren werden wird, viele interessante, spannende und schöne Stunden verbringen zu dürfen! Alles Liebe und eine innige Umarmung. Deine Angela*


Ohne Worte… 

Sonntagnachmittag trudelte Familie Dinevski aus Zürich bei uns ein. Unser „Wölfli“ Mingan wurde von allen schon sehnlichst erwartet. Mingan wird in dieser Familie viele tolle Sachen erleben dürfen. Und vielleicht treffen wir Mingan in zwei Jahren ja bei Agilitymeetings wieder? Jedenfalls hat Natascha, die Tochter der Familie Dinevski vor, nächstes Jahr mit Mingan zusammen ins Agilitytraining einzusteigen.


Mingan trägt sein neues Halsband mit Stolz und ist bereit, an sein neues Lebensplätzchen zu ziehen.


Ein stolzer und glücklicher Welpenbesitzer: Aleksandar Dinevski mit Mingan! Ich wünsche euch beiden alles Gute und viel Spass. Mingan passt wunderbar in eure freundliche Familie. Ich freue mich auf viele tolle Berichte und auf unser nächstes Wiedersehen.


Die letzten gemeinsamen Sekunden, bevor ich Mingan Andrea Dinevski anvertraue und er seine erste lange Autofahrt in sein neues Zuhause antritt. Ich hoffe, wir bleiben in Kontakt und ich sehe „mein Wölfli“ spätestens nächstes Jahr beim Wurftreffen wieder!
Tschüss Mingan!


Pfingstmontag, 1.6.09


Kurz nach unserem gemütlichen Frühstück draussen bei den Welpen trafen Sonja Rohr und ihre Rodesian Ridgebackhündin Dena bei uns ein. Wir genossen es alle, den spielenden Welpen zuzuschauen. Unser Maro zeigte sich als toller Kamerad von Malin. Ihre tapsigen Attacken verunsicherten ihn gar nicht und er half sehr gerne bei Zerrspielen mit.


Soviel spielen macht müde und so schlief Maro in Alex’ Armen ganz schnell ein…


Der Abschied rückte näher und ich legte Maro sein neues Halsband um. Sonja holte Dena zu uns in den grossen Auslauf und so konnten sich die beiden Hunde in Ruhe zum ersten Mal beschnüffeln und kennen lernen. Dena interessierte sich aber hauptsächlich für meine Meerschweinchen…


Liebe Sonja, Du hast mit Dena eine wunderbare Hündin und ich bin sehr glücklich, dass unser Maro zu euch kommen darf! Er passt von mir aus gesehen perfekt zu euch und ich bin überzeugt, dass er bei euch ein erfülltes, interessantes und schönes Leben haben wird! Alles Gute und viel Spass!






In den letzten Tagen spielte unsere Esta sehr viel mit Moray. Als einziger der neun Welpen durfte er sich mit seiner Mutter balgen. Die anderen wurden von Esta sofort korrigiert. Wir staunten, dass Moray sogar Estas Ball klauen durfte!


Die letzten gemeinsamen Schmuseminuten mit Moray...


Für’s Foto posieren ist total langweilig, findet Moray! Bodo mit seiner Freundin Nadine und seinem zukünftigen Rauschgiftspürhund „Stella Fortuna Moray“.
Meine lieben Freunde. Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr mit Moray viele schöne, erfolgreiche, spannende und gesunde Jahre verbringen dürft! Ein besonderer Hund kommt zu besonderen Menschen. Alles, alles Gute für euch alle! Eure Freundin Angela*


Tschüss Moray! Wir werden dich vermissen!


Dienstag, 2.6.09


Es sind nicht mehr viele Welpen hier. Aber ruhiger ist es deswegen nicht. Die Kleinen geben Gas und tollen wie wild in ihren Ausläufen herum.
Wir freuen uns auf den heutigen Besuch von Beatrice und Jakob Röthlin. Sie werden unseren „Bär“ Mitja abholen. Alex’s Lieblingsrüde wird in unsere Nachbarstadt ziehen. Vielleicht sehen wir uns ja sogar schon bald in der Welpenspielstunde wieder? Im Moment aber spielt Mitja noch mit seinem Hasen...


Schmusebär Mitja geniesst das Kraulen.


Das „Abnabeln“ ist eine meiner letzten Handlungen als Züchterin. Ich schneide dem Welpen sein farbiges Erkennungsband ab und ziehe ihm sein erstes richtiges Halsband an. Danach gehört der Kleine seinen neuen Besitzern. Als allerletztes trage ich den Welpen ins Auto und verabschiede mich dort von ihm. Türe zu, winken, weinen und sich trotzdem freuen…


Alex und „sein Bärli“ Mitja.


Liebe Beatrice. Mitja hat Dir von Anfang an seine Zuneigung entgegengebracht und auch Du hast Dich in unseren Mitja verliebt. Ich finde, ihr passt wunderbar zusammen. Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr ganz viele tolle Sachen miteinander erleben dürft und auch im Hundesport ein tolles Team werdet. Ich bin überzeugt, dass die Rettungshundearbeit unserem menschenfreundlichen Mitja sehr gefallen wird und ihr beide durch eure Ruhe, Energie und Ausdauer zu einem erfolgreichen Paar werdet! Alles, alles Gute!


Samstag, 6.6.09
Es ist soweit: Marea’s letzte Stunden bei uns haben begonnen. Spürt sie es? Ist sie deshalb heute so unglaublich schmusig? Unser süsses rosa Mädchen, die in den letzten Wochen so enorm viele unterschiedliche Charakterphasen hatte, wie sonst kein anderer unserer neun Welpen! Marea war süss und frech, verschmust und wild, ruhig und temperamentvoll, angriffig und zurückhaltend, aber immer sehr offen und ehrlich! Marea ist keine Draufgängerin, aber sie kann gewaltig aufdrehen und hat sich oft mit ihren Brüdern gemessen. Wir sind sehr gespannt, wie sie sich entwickelt und sind überzeugt, dass sie in der kompetenten und erfahrenen Vera Rossi eine ideale Besitzerin haben wird!


Alles Gute, kleine Marea! Und Dir, liebe Vera, wünsche ich viel Freude und ganz viele tolle Stunden, Monate und Jahre mit unserer Wasserratte. Vielleicht sehen wir euch ja mal auf dem Vierwaldstättersee im Segelschiff vorbeisegeln?


Von wegen „süss“: Mit dieser pinkfarbenen Erstausstattung ist aus unserer süssen Maus eine selbsbewusste kleine Lady geworden. Steht ihr ausgezeichnet!


Erste Begegnung mit Quanelle, der 14jährigen Malinois-Hündin von Vera. Quanelle wird Marea in Vielem ein gutes Vorbild sein.


3.–5.6.09








Es sind nur noch 4 Welpen hier: Marea, Mikado, Malin und Mira. Der Rüde Mikado ist nun alleine in seinem Auslauf, da alle seine Brüder weg sind. Deshalb kümmere ich mich mehr um ihn und lasse auch Esta viel öfters zu ihrem Sohn. Die beiden können wunderbar miteinander spielen, seit Moray nicht mehr da ist.




Die beiden Schwestern Marea und Mira sind den ganzen Tag zusammen und treiben allerhand Schabernack. Sie lieben es, im Wasserbecken im die Wette zu scharren, bis kein Wasser mehr drin ist, und nach dem Füttern der Meerschweinchen die herausgefallenen Kötchen zu fressen. Mmmmh, lecker!






Malin ist weiterhin in ihren vier verschiedenen Teilbereichen zu finden. Ab und zu lassen wir sie für kurze Zeit zu ihren Schwestern. Wir kümmern uns sehr intensiv um Malin und erfreuen uns an ihren Fortschritten. Mittlerweile macht sie schon ganz tolle Linkskurven und zeigt auch sonst die normalen Welpenverhaltensweisen. Wir sind überglücklich, dass wir Malin nicht aufgegeben haben, sondern an ihre Kraft und ihren Lebenswillen geglaubt haben!!!


11.6.09
Es war früh am Donnerstagmorgen, als unsere österreichischen Gäste Sonja Willfort und ihre Mutter Karin und schon bald darauf die beiden Deutschen, Andi Schmidt und seine Freundin Sandra, bei uns eintrafen. Draussen regnete es und es war kühl. Andi  und Sandra schmusten im Welpenzimmer mit ihrer Malin, während wir draussen von Mikado Abschied nahmen.

In den letzten Tagen kümmerte ich mich sehr intensiv um Mikado und war immer wieder überrascht, wie überaus intelligent und verspielt der Kleine ist. Er lief mir schon bald überall hin nach und wir konnten auch wunderbar miteinander schmusen. Mikado ist ein sehr menschenbezogener Welpe und ich bin überzeugt, dass er innert kürzester Zeit ein ganz wunderbares Vertrauensverhältnis zu seiner neuen Besitzerin Sonja knüpfen wird!


Liebe Sonja, ich wünsche Dir, dass Du mit Mikado eine wunderbare Freundschaft aufbauen kannst und Dir unser kleines Streifenhörnchen ein treuer Lebensbegleiter werden wird! Ich bin überzeugt, dass ihr beide im Hundesport ein absolutes Dreamteam werdet und ihr beim Agility ebenso Erfüllung findet wie in der Rettungshundearbeit. Alles Gute und viel Freude.


Mikado darf sein geliebtes Katzenkörbchen mit in sein neues Zuhause nehmen.

Ich schluckte meine Tränen runter, als ich Mikado bei Sonja im Auto abgab und musste mich zusammenreissen. Denn drinnen wartete Andi sehnsüchtig darauf, dass er seine Malin auch endlich zu sich nach Hause nehmen darf.
Das Bild, das sich mir bot, als ich wieder ins Welpenzimmer kam, werde ich nie vergessen. Unsere Malin schmuste und spielte mit Andi und Sandra, wie wenn sie sie schon immer gekannt hätte. Es hätte nicht schöner kommen können. Nach all der Trauer und Verzweiflung, den Schmerzen und den hoffnungsvollen Tagen der Genesung, scheint es für Malin nun doch noch ein Happyend zu geben! Malin fühlt sich so offensichtlich wohl bei den beiden und ich hoffe ganz fest, dass Andi und Malin ein langes, gesundes Leben miteinander verbringen dürfen!




Lieber Andi, bei Dir und Malin zeigte sich bereits bei der ersten Begegnung eine tiefe Vertrautheit und Zuneigung, die mich tief berührte. Ich bin sicher, dass Du Malin all die Fürsorge und Führung geben wirst, die sie benötigt. Mit ihrer unglaublichen Menschenfreundlichkeit wird Malin bestimmt bald viele Freunde um sich haben. Ich hoffe, die Geduld, die ihre Genesung erfordert, wird sich auszahlen, und ihr dürft zusammen ein langes und gesundes Leben verbringen. Alles Gute und viele Streicheleinheiten für Malin.


Malin ist der letzte Welpe, den ich zu seinen neuen Besitzern ins Auto trage. Die Emotionen kommen wieder hoch und ich bin sehr glücklich, als ich sehe, dass Malin schwanzwedelnd auf Sandra zugeht und sich bei ihr auf dem Schoss niederlässt. Gute Reise, kleine Malin! Alles Gute und viel Sonnenschein in Deinem Leben!!!